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Phase 3-A war der erste Satellit der Phase 3. Seine Entwicklung begann Mitte der 70er Jahre bei der AMSAT-DL und AMSAT-NA. Die Kommunikationslast bestand aus 50 Watt Mode-B (435 MHz -> 146 MHz) Lineartranspondern zur Übertragung eines 180 kHz breiten Segments. Um den endgültigen Molniya-Orbit zu erreichen, stand ein Feststofftriebwerk zur Verfügung.

Phase 3-A wurde unter 80 Mitbewerbern für den zweiten Testflug der ESA ARIANE-Rakete am 23. Mai 1980 ausgewählt. Um 14:30 UTC hob die Rakete von der Startrampe in Kourou, Französisch Guayana ab. Nach wenigen Minuten schwanden alle Hoffnungen auf einen erfolgreiche Start. Die erste Stufe der ARIANE-Rakete arbeitete fehlerhaft, und die Trägerrakete stürzte mitsamt ihren Nutzlasten, AMSAT-Phase 3-A und dem Feuerradsatelliten der Max- Planck-Gesellschaft in den Atlantischen Ozean.

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Die weltweite Amateurfunkgemeinde hatte zwar einen Satelliten verloren. Das bei der Entwicklung gewonnene Know-How ging aber nicht verloren. Die Erfahrungen im Bau der Satellitenstruktur, der Transponder, der Sensoren und des Bordcomputers sollten auch in einen Nachfolger einfließen. So entstand in weniger als drei Jahren AMSAT-Phase 3-B oder heute AMSAT-OSCAR 10.