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Press Releases

Roter Knopf
Frank Sperber (AMSAT-DL) und Sarah Schweiger (Yahoo!) drücken den roten Knopf zum Start der Aussendung.
"Wollen wir es versuchen?" beendete AMSAT-DL-Gründer Prof. Dr. Karl Meinzer einen Aufsatz zur interstellaren Kommunikation. Die AMSAT-DL hat es versucht und das, auf jeden Fall aus technischer Sicht, erfolgreich.

Durch einen glücklichen Umstand kam über die DLR und die Hamburger Kommunikationsagentur "Faktor 3" ein Kontakt mit dem Internetunternehmen Yahoo! zustande. Yahoo! plante eine Aussendung von Grußmails in Richtung einer denkbaren außerirdischen Zivilisation. Insgesamt konnten weit über 2000 Botschaften mit mehr als 500 MByte Text- und Bildinhalt erfolgreich ausgesendet werden. Dank der Initiative und Unterstützung von Yahoo! konnte am 12. September 2005 die Sendung erfolgen. Ziel war das 11,4 Lichtjahre entfernte Sonnensystem "61 Cygni B" im Sternbild "Schwan". Es bleibt nun abzuwarten, ob in knapp 23 Jahren eine Art Antwort kommt.

Screenshot
Der Bordrechner meldet sich unter IPS-E0
Seit 24. August 2005 geben der neue Bordrechner und die IPS-Betriebssoftware der AMSAT-DL Lebenszeichen. Nach einer aufwändigen Portierung der IPS-Software auf die Hardware der neuen Bordrechnergeneration konnte erfolgreich die erste Kommunikation mit der IHU-3 etabliert werden.
 
IPS steht für Interpreter for Process Structures und wurde spezielle für die Bordrechner der AMSAT-DL-Satelliten geschaffen. Es ist eine Entwicklung von Prof. Dr. Karl Meinzer und kombiniert quasi Echtzeitbetriebssystem und Programmiersystem.

P3E mit Panels
Die Solarpanels für P3E sind flugfertig.
Gut verpackt und fertiggestellt sind sieben Solarpanels für P3E bei der AMSAT-DL in Marburg eingetroffen und warten nun auf den Start mit P3E.

Für den Solargenerator stehen 5 Panels (davon 1 Ersatzpanel) mit Si-Zellen (Pmax = 35 W) und 2 Panels mit GaAs-Zellen (Pmax = 49 W) bereit. Für die Bestückung des Solargenerators lagen verschiedene Angebote von Firmen aus England, Italien, USA, Israel und Deutschland vor. Nach gründlicher Prüfung aller Optionen erhielt mit EADS eine deutsche Firma den Auftrag, die Panels flugfertig zu bestückenund mit Deckgläsern zu versehen. Die Si- und GaAs-Zellen wurden dankenswerterweise von RWE Solar zur Verfügung gestellt.