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P3E mit Panels
Die Solarpanels für P3E sind flugfertig.
Gut verpackt und fertiggestellt sind sieben Solarpanels für P3E bei der AMSAT-DL in Marburg eingetroffen und warten nun auf den Start mit P3E.

Für den Solargenerator stehen 5 Panels (davon 1 Ersatzpanel) mit Si-Zellen (Pmax = 35 W) und 2 Panels mit GaAs-Zellen (Pmax = 49 W) bereit. Für die Bestückung des Solargenerators lagen verschiedene Angebote von Firmen aus England, Italien, USA, Israel und Deutschland vor. Nach gründlicher Prüfung aller Optionen erhielt mit EADS eine deutsche Firma den Auftrag, die Panels flugfertig zu bestückenund mit Deckgläsern zu versehen. Die Si- und GaAs-Zellen wurden dankenswerterweise von RWE Solar zur Verfügung gestellt.

RWE Solar LogoFür die P3-E Panels setzt die AMSAT-DL zum ersten Mal ein neues Trägermaterial ein, da das früher verwendete spezielle Honigwabenmaterial nur in großen Abnahmemengen verfügbar war. Die jetzigen Panels bestehen aus Sandwichplatten mit einer Aluminiumwabe und einer Deckschicht aus Glasfaser/Epoxidharz in 6 mm Stärke. Durch die Verwendung eines elektrisch leitenden Klebers beim Einbringen der Befestigungsinserts ist durch die Aluminiumstruktur des Wabenmaterials die elektrische Leitfähigkeit gesichert.

Solarpaneltest
Karl Meinzer und Horst Wagner prüfen die Solarpanels.
Mitte letzten Jahres erhielt EADS die von AMSAT-DL mechanisch vorbereiteten Panelsträger zur Besstückung. Nach Festlegung des technischen Layouts der zwei verschiedenen Zellentypen wurden diese bestückt und mit speziellen Deckgläsern mit einer Stärke von 500 µm versehen.

Inzwischen sind die bestückten Panels in Marburg eingetroffen, und es wurden die letzten elektrischen Arbeiten an den Panels durchgeführt. Auch die mechanische Fixierung der Panels an der Satellitenstruktur wurde erfolgreich getestet. Das Gesamtgewicht der Solarpanels beläuft sich auf 5 kg.